Zu Besuch bei Mozarts Wurzeln im Salzkammergut

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FLACHGAU. Das Mozarthaus in St. Gilgen ist ein Ort der Begegnung und Geburtshaus von Mozarts Mutter Anna Maria.

Die Künstlerin im Schatten ihres Bruders

Im Mozarthaus in St. Gilgen kann man bis 30. September 2014 die Ausstellung zu Ehren Mozarts Schwester Maria Anna Ignatia, kurz „Nannerl“ genannt, in diesem Jahr noch bestaunen. Dabei wird ein weiter Bogen zu vielen Lebensstationen der Künstlerin im Schatten ihres Bruders gespannt. Der Ort dieser Ausstellung könnte besser nicht gewählt sein. Im ehemaligen „Pflegegericht“ von St. Gilgen erblickte im Jahr 1720 Anna Maria Walpurga Pertl, spätere Mozart, das Licht der Welt. Sie war die Mutter der musikalischen Wunderkinder Wolfgang Amadeus und Nannerl. Selbstverständlich wird das Mozarthaus auch für Konzerte und Veranstaltungen mit besonderem Flair genutzt.

Geburtsort der Mutter des Genies

Am 25. Dezember 1720 wurde Anna Maria Walpurga Pertl im Pflegegericht, dem heutigen „Mozarthaus“ von St. Gilgen, geboren, in dem ihr Vater als „salzburgischer Pflegekommissarius“ arbeitete. 1747 heiratete die junge Dame aus dem Salzkammergut den Salzburger Musiker Leopold Mozart. Gemeinsam gingen sie später als Eltern von Wolfgang Amadeus und Maria Anna Mozart in die Geschichte ein. Die beiden musikalischen Wunderkinder eroberten mit ihrer Begabung die Welt. Maria Anna, genannt Nannerl, stand dabei später im Schatten ihres großen Bruders. Ihrem großen Talent und ihrem Schaffen ist im Mozarthaus in St. Gilgen eine Dauerausstellung gewidmet. Daneben finden im Mozarthaus auch Konzerte und Veranstaltungen statt. Es ist ebenso ein beliebtes Domizil für Seminare, Hochzeiten und musikalische Treffen. Weitere Informationen gibt es unter www.mozarthaus.info .

Foto: WTG/airpix.at

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