Markus Zusak, Die Bücherdiebin

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REZENSION. Liesl Memminger ist neun Jahre alt, der 2.Weltkrieg ist in vollem Gange. Sie wird von ihrer Mutter mit dem Zug aufs Land gebracht. Ihr kleiner Bruder stirbt auf der Fahrt.

Der Diebstahl auf einer Beerdigung

Auf seiner Beerdigung stiehlt sie ihr erstes Buch, obwohl sie nicht lesen kann. Ihre Mutter lässt Liesl bei den Pflegeeltern Rosa und Hans. Die Zeiten sind hart, Rosa arbeitet als Wäscherin und verliert nach und nach ihre Kunden. Hans ist Anstreichen, aber da er kein Mitglied der Partei ist, bekommt er keine Arbeit mehr. Eines Nachts steht Max, ein Jude, vor der Tür. Sie verstecken ihn im Keller. Liesl muss nun ein großes, und vor allem gefährliches Geheimnis für sich behalten, nicht einmal ihrem besten Freund Alex Steiner kann sie davon erzählen.

Fazit – der Tod erzählt ergreifend bis zur letzten Seite

Das Buch des Australiers Zusak zeichnet sich durch eine realistische Darstellung des Lebens der „normalen“ Deutschen während des Zweiten Weltkrieges aus. Erzählt wird die Geschichte von Liesl, Erzähler ist der leibhaftige Tod. Dieses Buch ist teilweise ernst, teilweise skurril, teilweise lustig, aber eins ist es immer – ergreifend bis zur letzten Seite. Am Anfang herrschen zwar sehr viele Wechsel und man muss sich an den Tod als Erzähler gewöhnen, aber man sollte dieses Buch auf keinen Fall ungelesen weglegen.

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Rezension: Redaktion

Foto: Amazon.de

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