Kajetanerplatz bekam neuen, prächtigen Christbaum

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STADT SALZBURG/ STRASSWALCHEN. Auf dem Kajetanerplatz wurde am Montag, 1. Dezember, ein neuer Weihnachtsbaum aufgestellt. Damit hat die Geschichte um einen Waldbaum, der aus einer Landgemeinde in die Stadt geschickt wurde, um hier als Solitär zu glänzen und sich als trauriger „Versager“ schließlich in einer Zeitung wiederfand, doch noch ein Happy End gefunden.

Nicole und Josef Rainer aus Irrsdorf/Straßwalchen hatten die Geschichte über die nicht wirklich christbaum-taugliche Fichte gelesen und meldeten sich bei der städtischen Beleuchtung mit dem Angebot, der Stadt für diese Zwecke einen großen, kräftigen Baum zu spenden. Zumal dieser im kommenden Frühjahr ohnehin einem Umbau zu weichen hätte.

Dank an Familie Rainer

Der mehr als acht Meter hohe, prächtig gewachsene Tannenbaum wurde umgehend in Irrsdorf besichtigt, mitgenommen und von den städtischen Beleuchtern bereits geschmückt. „Ich danke der Familie Rainer sehr herzlich für ihre spontane Bereitschaft, der Stadt Salzburg diesen wunderschönen Baum zu spenden!“, freut sich die für die Beleuchtung zuständige Baustadträtin Barbara Unterkofler.

Christoph Fischbacher schmückt den Baum.

Christoph Fischbacher schmückt den Baum.

“Keine Ausbildung als Baumexperten”

„Dass aber die städtische Beleuchtung überhaupt für die Suche, Kosten und Aufstellung der Christbäume für den Bahnhof, Alten Markt, Makartplatz, Neue Mitte Lehen, Tunnel Liefering, Nonnberg und Kapuzinerberg zuständig ist, ist eine historisch gewachsene Geschichte, die nach etwa 50 Jahren vielleicht mit dem heurigen Weihnachten ein Ende finden könnte“, hofft die Stadträtin. „Denn meine Mitarbeiter sind ausgewiesene Experten für den Lichterschmuck der Bäume, haben aber keine Ausbildung als Baumexperten oder Gärtner. Und wir haben auch kein Budget dafür – weder für die weniger prächtigen Waldbäume, die etwa 200 Euro kosten, noch für die wirklich tadellos gewachsenen Exemplare, die je Baum bis zu 800 Euro kosten können.“

Der neue, seit Montag, 19 Uhr, bereits lichtergeschmückte Weihnachtsbaum am Kajetanerplatz jedenfalls macht mit seinen acht Metern eine stattliche Figur und wurde auch entsprechend tief in den Boden eingelassen, um Winterstürmen standzuhalten. Und auch an seinem Wuchs gibt es nun nichts mehr zu rütteln.

Fotos: Stadt Salzburg/ Thomas Egger

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