Grünes Licht für Landestheater und Generationenwohnen

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STADT SALZBURG. Grünes Licht für zwei wichtige Projekte gab der Gestaltungsbeirat der Stadt Salzburg in seiner 190. Sitzung unter Leitung von Architektin Elsa Prochazka: für den Neubau des Proberaums des Landestheaters in Aigen und die Detail-Bebauung der Bär-Gründe in Gneis.

Proberaum mit Schaufenster

Eine „ausgesprochene positive Entwicklung“ habe der an der Aigner Straße geplante Zubau des Landestheaters genommen, meint Prochaska. Das nach Empfehlungen des Beirats überarbeitete Projekt (Architektur-Werkstatt Zopf) stelle sich nun als „Proberaum mit Schaufenster“ dar und bereichere den exponierten Platz an der Hauptstraße.

Zersplitterung als Problem

Das Landestheater leidet bekanntlich schon langer an seiner Zersplitterung im Stadtgebiet. Täglich sind fünf Lkw-Fahrten notwendig, um die Proben im Rainberg, im Landestheater und in der Bachstraße abzuwickeln. Die auch im Parteienübereinkommen des Gemeinderates 2014 bis 2019 fixierten Pläne sehen nun eine Erweiterung des Geländes der bestehenden Werkstätten an der Aigner Straße vor, um die über die Stadt verteilten, angemieteten Proberäumlichkeiten zu vereinen. Der Zubau beinhaltet folgende Proberaummöglichkeiten: Probebühnen in Originalgröße, Chorsaal, Balletsäle samt Nebenräumen, Kostümfundus samt Schneiderei. Die bestehenden Werkstätten und Sanitärräume werden neu organisiert, die Übergabe ist im Frühjahr 2016 geplant.

Bär-Gründe

„Äußerst positiv“ hat der Gestaltungsbeirat auch die endgültige Außenraum- und Bebauungsplanung auf den Bär-Gründen beurteilt, auf denen ein Generationenwohnen-Projekt mit 130 Wohneinheiten entsteht, das von der Diakonie koordiniert wird. „Hier kann ein modellhaftes Wohnprojekt mit speziellen Gemeinschaftsräumen entstehen“, meint der Gestaltungsbeirat.

Foto: Stadt Salzburg

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