Erste „Fahrradstraße“ der Stadt Salzburg

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STADT SALZBURG. Seit gut einem Jahr sind sie in der Straßenverkehrsordnung verankert. Nun hat das Verkehrs- und Straßenrechtsamt (Ressort: Stadtrat Johann Padutsch) die erste in der Stadt Salzburg umgesetzt.

Nebeneinander fahren erlaubt

Entlang der Salzach, konkret zwischen Bozner Straße und Glanspitz in Lehen, gibt’s Salzburgs Fahrradstraße Nummer 1. Hier ist das nebeneinander Fahren auf Fahrrädern ausdrücklich erlaubt. Autos dürfen nur zu- aber nicht durchfahren und Radfahrer nicht behindern. Es gilt ein generelles Tempolimit von 30 km/h.

Niederlande als Vorreiter

Ziel von Fahrradstraßen ist, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und einen Beitrag zur Förderung der sanften Mobilität zu leisten. In der deutschen „Radlhauptstadt“ München gibt es bereits mehr als 50 Fahrradstraßen, in den Niederlanden über 1.000. Vorreiterinnen dort sind die Städte Groningen, Zwolle, Houten und Oss.

Foto: Stadt Salzburg

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1 Kommentar

  1. Judika-Andromeda Zeiger on

    Da ich/wir am Niederrhein direkt an der niederländischen Grenze (Arcen/Venlo)beheimatet sind, sollte erwähnt werden, daß Holland ein “absolutes Flachland” ist und auch reguläre Individual-Radwege als “Radelstraßen” gelten. Das kann man also nicht mit dem bergigen Austria vergleichen – ebenso nicht wie den Niederrhein, an deem wir wohnen und wo Radeln sehr “in” ist.

    In Holland kann man aber phantastischen “RadelUrlaub” machen und dabei in abständlichen “Hütten” übernachten, die extra für solche Urlaube und Übernachtungen eingerichtet sind und diesen Urlaub zu einem wahren Vergnügen machen.

    Auch München kann man als “bergige Bayernmetropole” nicht etwa mit der deutschen “Fahrrad-Stadt” Münster (Westfalenmetropole) vergleichen, weil da analog und in Wechselwirkung ganz andere geografische Verhältnisse herrschen.

    Wenn ich mir etwa einen Radler auf der kurvigen Strecke unten von Wörgl hoch zur Wildschönau vorstelle und die mit einem am Niederrhein vergleiche, so wäre bei uns das echte Vergnügen an Freizeit möglich, während in Austria der Schweiß des Trampels angesagt wäre…

    Trotzdem: aller Anfang ist schwer.

    Wichtig ist, daß Salzburg diesen Anfang gemacht hat – und die Radler der Berge das Radeln zum freizeitlichen Vergnügen empfinden und damit sogar ihre Umgebung und Natur schonen – und auchetwas für die Gesundheit tun…

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