Ehrenbecher der Stadt für Schauspieler Werner Friedl

0

STADT SALZBURG. Für seine Verdienste um die Stadt Salzburg verlieh am Freitag, 21. November 2014, Salzburgs Stadtoberhaupt Heinz Schaden dem Schauspieler Werner Friedl im Schloss Mirabell den Ehrenbecher der Stadt Salzburg. Anlass: dessen 40-jähriges Bühnenjubiläum am Salzburger Landestheater.

„Pension, aber es können schöne Rollen kommen“

„Du bist so etwas wie eine Institution, du bist öffentliches Gut im besten Sinne des Wortes“, betonte Schaden in seiner Laudatio. Friedl erklärte, er gehe zwar in Pension, „ich höre aber nicht auf zu spielen und habe vom Intendanten für nächstes Jahr schon eine sehr schöne Rolle angeboten bekommen.“

Publikumsliebling

Geboren am 16. November 1947 in Wels, ist der Absolvent des Wiener Reinhardt-Seminars heute Doyen, Urgestein und unbestrittener Publikumsliebling des Hauses am Makartplatz. Seit 1974 hat er hier rund 240 Rollen gestaltet – einmal als fixes Ensemblemitglied, dann als Gast oder mit einem Jahresvertrag – bei gerade einmal fünf Jahren Pause.

Nie mehr von der Mozartstadt losgekommen

Mit acht Jahren kam Friedl nach Salzburg und sollte nie mehr von der Mozartstadt loskommen. Vielseitigkeit hat den Weg des begeisterten Hobbykochs immer schon ausgezeichnet: So trat er, der ursprünglich eigentlich Arzt werden wollte, bei den Salzburger Festspielen unter den Regisseuren Johannes Schaaf und Peter Stein ebenso auf wie im Salzburger Straßentheater, im Fernsehen, gestaltete Rollen in Operetten oder gab Liederabende. Er inszenierte auch selbst Stücke und leitete an der Volkshochschule einen Schauspielkurs für Kinder. Werner Friedl schreibt auch selbst Stücke.

Soziales Engagement

Soziales Engagement bedeutet ihm viel, bei seinen Besuchen in Schulen versucht er junge Leute fürs Theater zu begeistern. Auch für wohltätige Zwecke stand und steht er häufig auf der Bühne. „Ich finde, dass jemand, dem es gut geht, verpflichtet ist, weiterzugeben, was er kann. Wir müssen teilen, das ist unsere vornehmste Aufgabe auf Erden“, so sein Credo.

Foto: Stadt Salzburg

Share.

About Author

Leave A Reply