Chilliges und Feuriges im ZiB mit Karl Ploberger

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BERICHT. Am Freitag kam Gartenguru Karl Ploberger ins ZiB Einkaufscenter. Er gab den vielen Anwesenden hilfreiche Tipps rund ums Thema Kräuter und Einmachen für den Winter.

„Das war doch gar kein Sommer“

„Wir reden nicht mehr über den Sommer – den gab es ja heuer gar nicht“, schmunzelte Gartenexperte Karl Ploberger am Freitagnachmittag im ZiB. Seine zahlreichen Zuhörer und –seher erlebten neben seinen Tipps auch die Kochkünste von Bernadette Eschbacher von der Genussstadl im ZiB. Gemeinsam machten sie Lavendel-Blüten-Zucker, Rosenblütensalz und feuriges Mostgelee.

Das feurige Mostgelee

Einen Liter Most mit zwei Esslöffel Pfeffer und einem Kilo Gelierzucker zum Kochen bringen. Nach fünf Minuten kochen die Pfefferoni einlegen. Das Gelee bis zur Gelierprobe 3 – 5 Minuten weiterkochen lassen. Nun füllen sie es in kleine, vorbereitete Gläser und geben immer eine Pfefferoni hinzu. Man auch noch einen Thymianzweig hinzugeben. Wer sehr feurige Pfefferoni verwendet sollte abgehärtet sein, denn diese werden im Glas mit der Zeit immer feuriger. Das ganze passt hervorragend zu kaltem Braten, Rohschinken, Fisch, reifem Käse und zum Verfeinern von Saucen.

[Zutaten: 1l Most, 1 kg Gelierzucker, 2 El bunte Pfefferkörner, 6 – 8 kleine Pfefferoni, eventuell kleine Zweige Zitronenthymian]

Kulinarisches Garteln „Bereit für den Winter“

Karl Ploberger verriet, während Bernadette Eschbacher kochte, den interessierten Hobbygärtnern, welche Pflanzen am besten eingewintert werden und welche der Kälte trotzen. Bei Kübelpflanzen empfiehlt der Gartenexperte: „Zitruspflanzen und Palmen brauchen im Winter unbedingt ein warmes Plätzchen. Oleander oder Olive halten hingegen einigen Minusgraden problemlos Stand. Zimmerkräuter überwintern am besten frostfrei, kühl und hell. Einzig der wohlriechende Basilikum braucht es warm.“

Samen feucht, nicht nass

Beim Keimen von Sprossen muss darauf geachtet werden, dass die Samen lediglich feucht aber nicht nass sind. Nach drei bis fünf Tagen können die knackigen Vitaminspender bereits geerntet werden. Zum Ausklang des Gartennachmittags setzte Karl Ploberger gemeinsam mit den Besuchern Frühlingszwiebel für einen blühenden Start in die nächste Gartensaison. „Blumenzwiebel sind die bequemsten Pflanzen – jetzt gesetzt, blühen sie garantiert im kommenden Frühjahr“, so der bekannte Fernsehgärtner.

Rosenblütensalz für die Mühle

Vermengen Sie 100 g grobes Salz mit einem Gramm getrockneten Rosenblüten und 6 Gramm rosa Beeren. Dieses Rosenblütensalz passt laut Bernadette Eschbacher gut zu Salaten, Meeresfrüchten, Wild und Wildgeflügel und Frischkäse.

Fotos: von-dahoam.at/Stefan Köstlinger

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