Bilanz Staumanagement: 5.134 Kombi-Tickets verkauft

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STADT SALZBURG. Das Verkehrs- und Straßenrechtsamt der Stadt Salzburg zieht eine vorsichtig positive Bilanz zum diesjährigen Staumanagement. Es sei an den zwölf Tagen – an denen die Notmaßnahme in Kraft gesetzt wurde – gelungen, je rund 500 Autos aus dem innerstädtischen Straßenverkehrsnetz wegzubringen. Anders gesagt: Es wurden an den zwölf Tagen durchschnittlich rund 3,5 km Staulänge vermieden.


21.000 auf Öffis umgestiegen

Das 14 €-Tagesticket für bis zu fünf Personen inklusive Parkplatzgebühr wurde im gesamten Juli und August 7.065 Mal verkauft. An den Ableitungstagen waren es 5.134 Stück. Damit sind in Summe rund 21.000 Personen vom Pkw auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen. Während manche über die Ableitung schimpften, hat andere das äußerst günstige Angebot begeistert.

Infofolder wurden verteilt

Insgesamt waren rund 18 bis 20 Personen temporär mit dem Staumanagement beschäftigt: Vier Polizisten in Salzburg Mitte, zwei beim Flughafen. Hinzu kamen drei Wachtdienst-Mitarbeiter, die die Info-Folder verteilten, je ein Mitarbeiter auf den Park & Ride-Plätzen, ein Staubeobachter der Polizei, ein ASFINAG-Mitarbeiter für die Überkopfwegweiser auf der Autobahn, ein „Saugi“-Team der Stadt Salzburg für die Beschilderung sowie ein bis zwei Mitarbeiter des Verkehrs- und Straßenrechtsamtes.

Verkehrszusammenbruch solle verhindert werden

Wie das Amt betont, dient das Staumanagement in den Sommermonaten Juli und August – es wird dieses Wochenende nicht mehr aktiviert – ausschließlich dazu, einen völligen Verkehrszusammenbruch in der Stadt Salzburg zu verhindern. Es könne jedoch die allgemeine Stauproblematik aufgrund von Baustellen etc. nicht lösen.

Nur an zwei Stadteinfahrten möglich

Ein Wermutstropfen sei auch, dass nur an zwei Stadteinfahrten abgeleitet werden könne, weil an anderen nicht genügend Park & Ride-Plätze zur Verfügung stehen. Auch die Zahl der „Ausweichler“ (Hinweise in den NAVI-Geräten) nähme zu. Abhilfe könnten mehr P & R-Plätze in der Region (z.B. Seengebiet) und digitale Hinweise im Umfeld der Stadt bringen.

Foto: Stadt Salzburg

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